Regie: Sabine Auf der Heyde & Holle Münster
Schauspiel: Meike Droste & Fritzi Haberlandt
Ausstattung: Hanna Roxane Scherwinski, https://hannaroxanescherwinski.de/
Dramaturgie: Carolin Losch
Video: Isabel Robson, http://isabelrobson.de/
Musik/Komposition: Sarah Taylor-Ellis, https://www.staylorellis.com/
Tontechnik: César Balleyguier
Mitarbeit Choreographie: Valentina Bordenave
Lichtdesign & Technische Leitung: Anahí Pérez
Regieassistenz und Soufflage: Freja Sande
Bühnenkonstrukteur: Nevo Bar
Kostümanfertigung: Adriana Quaiser
Produktionsleitung: Marit Buchmeier & Lisanne Grotz / xplus3 Produktionsbüro
Distribution & Touring: Nicole Schuchardt
Photo Credits: Mayra Wallraff
Meike Droste studierte Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule für Darstellende Kunst in München. Sie war Mitglied der Schauspielensembles an den Münchner Kammerspielen, dem Berliner Ensemble, dem Schauspielhaus Zürich und dem Deutschen Theater Berlin. Sie spielte Hauptrollen in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen und ist Trägerin des FAUST-Theaterpreises für die beste Schauspielerin (2009). Ihre Hauptrolle in der mehrfach ausgezeichneten Fernsehproduktion „Mord mit Aussicht“ machte sie bundesweit bekannt.
Fritzi Haberlandt studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin und war Mitglied der Schauspielensembles am Schauspiel Hannover, am Thalia Theater Hamburg und am Maxim Gorki Theater in Berlin. Sie ist regelmäßig am Deutschen Theater Berlin und am Burgtheater Wien zu sehen. Sie erhielt zwei Lolas des Deutschen Filmpreises als Beste Nebendarstellerin (2004 & 2017) und zuletzt den FAUST-Theaterpreis als Beste Schauspielerin für „Angabe der Person“ (2023). Ihre Karriere umfasst mehr als zwei Jahrzehnte an Hauptrollen in der deutschen Film- und Fernsehbranche, außerdem ist sie auch international bekannt für ihre kontinuierliche Rolle der Elisabeth Behnke in der Netflix-Serie „Babylon Berlin“.
Sabine Auf der Heyde ist Theaterregisseurin, Social Justice und Diversity Trainerin sowie in der Lehre in den Darstellenden Künste tätig. Aufgewachsen in Hong Kong, studierte sie Theaterregie an der New York University und Politikwissenschaft an der FU Berlin. Sie arbeitete unter anderem am Deutschen Theater Berlin, Staatsschauspiel Dresden, DNT Weimar, Staatstheater Mainz, Luzerner Theater, Staatsschauspiel Stuttgart und den Bühnen Bern, sowie an der Zürcher Hochschule der Künste und der Kunstuniversität Graz. Sie entwickelte ein Konzept für Social Justice und Diversity Training für die Darstellenden Künste (www.soju- daku.de) und war als Professorin für Schauspiel an dem Aufbau des internationalen Studiengangs BA Acting am Cours Florent Berlin maßgeblich beteiligt. Ihre künstlerische Praxis zielt darauf ab, ein Verständnis für kritische Kulturtheorien – insbesondere Gender Studies und Postkoloniale Theorie, sowie vielfältige Aspekte aus dem Bereich Social Justice und Diversity mit den Kernanliegen des Theaters zu verbinden: Spiel, Fiktion, Sprache und Repräsentation.
Holle Münster inszenierte seit Abschluss ihres Regiestudiums am Max Reinhardt Seminar in Wien zahlreiche Stücke und Romanadaptionen zeitgenössischer und klassischer Autor*innen an Stadt- und Staatstheatern sowie in der Freien Szene, u. a. am Ballhaus Ost Berlin, Schauspielhaus Graz, Theater Bonn und Volkstheater Wien. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im Kollektiv Prinzip Gonzo, wo sie als Regisseurin, Spielerin und Produktionsleiterin partizipative Game-Theater-Formate entwickelt. Ihre Arbeiten wurden u. a. von Theater heute und nachtkritik.de nominiert, ausgezeichnet und zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen. Sie lehrt als Professorin am Cours Florent in Berlin und absolvierte die Weiterbildung Theater- und Musikmanagement an der LMU München.